Jagdliches Brauchtum


Das Jagdliche Brauchtum bewahrt die ethischen und ästhetischen Grundwerte der Jagd

 

 

Um Tigern gleich zu morden

in Wäldern weit und breit,

hab' ich Dianas Orden

mich wahrlich! Nicht geweiht!

Nein – einem edleren Triebe

Dank’ ich mein grün Gewand;

Nur Dir, Natur, zur Liebe

wählt’ ich den Jägerstand.

(von Wildungen)

 

Das jagdliche Brauchtum hat eine lange Tradition und lässt sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Natürlich haben sich die Bräuche auch entwickelt. Sie waren und sind von den einzelnen Epochen geprägt und damit nicht starr.

Es liegt an uns Jägern unsere Bräuche zu pflegen und sie lebendig zu halten. Sie stehen dem Jäger am besten zu Gesicht, wenn er sie sich in Selbstverständlichkeit aneignet. Sie wirken abstoßend und aufgesetzt, bei dem, der damit prahlt und sich als Jagdpapst aufspielt.

Jagdliches Brauchtum fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Jäger und bewahrt vor Verrohung.