Informationen des Landesjagdverbandes Sachsen


LJVSN zur Novellierung des SächsLJagdG

Begriffsbestimmung zur Hege - Ihre Meinung ist gefragt

 

Im Folgenden finden Sie einen Entwurf zur Definition der Hege, erarbeitet von Herrn Dr. Baacke und Herrn Dr. Christian:

 

"Hege umfasst alle Maßnahmen, die die Entwicklung und Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen zum Ziel haben.

Hegemaßnahmen müssen so durchgeführt werden, dass eine Beeinträchtigung der ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere durch Wildschäden, vermieden wird.

Hege dient einerseits dem Schutz einer Wildpopulation vor Überjagung durch Regelungen zur Schonung bis hin zur ganzjährigen Schonung von im Bestand gefährdeter oder vom Aussterben bedrohter Wildarten, und andererseits dient die Hege zur Verbesserung der nachhaltigen Jagdmöglichkeiten."

 

Ihre Meinungen, Ergänzungen und Vorschläge können Sie dazu der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Sachsen zusenden.

 

 

Revierhygiene

Aus gegebenem Anlass weisen wir hiermit nochmals darauf hin, dass die Beseitigung von nicht zur Verwertung geeigneten Wildkörpern bzw. von Teilen von Wildkörpern (z. B. Aufbruch) entsprechend den gesetzlichen Regelungen zu erfolgen hat. Sonderregelungen in Trinkwassereinzugsgebieten sind zwingend einzuhalten.

 

Präsidium und Geschäftsstelle

 

 

Jäger-Vortragsabend in Löbau

Herzlich sind alle Mitglieder des Landesjagdverband Sachsen eingeladen.

 

Dienstag, 09.11.2010

Einlass: 18:30 Uhr

Beginn: 19:00 Uhr

Referent: Norbert Happ "Hege und Bejagung des Schwarzwildes"

 

Der Autor des gleichnamigen Buches und Revierförster a. D., erläutert die Regulierung und sachgerechte Hege des Schwarzwildes, eine der größten jagdlichen Herausforderungen in der Kulturlandschaft.

 

Veranstaltungsort:

Autohaus Löbau GmbH

An der Hohle 15

02708 Löbau

 

Der Eintritt ist für angemeldete Teilnehmer kostenfrei:

 

Tel. 0800/1088600,

Fax 0800/1033200 (kostenfrei),

www.landrover-live.de

Anmeldungen auch direkt unter Durchwahl: 05402 6080 47720, Mobile: 0162 10 42 647

 

Geschäftsstelle

 

 

Von links nach rechts: Frau Ute Lorenz, Projektverantwortliche, Herr Dr. Thomas Rincke, Vizepräsident Landesjagdverband Sachsen, Frau Bärbel May, Schulleiterin

"Lernort Natur Koffer" übergeben

Die Grundschule Bannewitz ist eine der wenigen Schulen in Sachsen, die sich über den Lernort Natur Koffer freuen kann. Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres übergab Dr. Thomas Rincke der Schulleiterin der Grundschule Bannewitz, Frau Bärbel May, und der projektverantwortlichen Klassenlehrerin, Frau Ute Lorenz, den Themenkoffer für den Sachkundeunterricht. Der Koffer beinhaltet Material für einen erlebnisorientierten Unterricht, der die Vermittlung von Bildungsinhalten mit der spielerischen Entdeckung der heimischen Natur vor der Haustür verbindet.

 

Die Jägerstiftung "natur+mensch" hatte das Kofferprojekt entwickelt, um Kinder wieder näher an die Natur heranzuführen. Durch Naturerlebnisse sollen Jungen und Mädchen eine lebendige Beziehung zur Natur aufbauen, was eine wichtige Grundlage für einen funktionierenden Naturschutz in der Zukunft ist. Der Koffer enthält u.a. Becherlupen, Augenbinden, Tastfelle verschiedener Wildtiere, Bestimmungshefte, Naturführer, Waldspielideen und vieles mehr. Die zuständige Projektlehrerin wird von der Stiftung eigens für den Unterricht geschult.

 

Bislang wurden ca. 1.400 Koffer an Grundschulen in Deutschland übergeben, die meist aus Spenden der örtlichen Jägerschaft finanziert wurden. Ein Koffer kostet 400,00 Euro und Dr. Rincke, der auch Vizepräsident des Landesjagdverbandes Sachsen ist, hatte im Sommer seine Geburtstagsgäste gebeten, von Geschenken abzusehen und stattdessen für das Kofferprojekt zu spenden. So kamen schnell die nötigen 400,00 Euro zusammen.

 

Dr. Rincke hofft, dass sein Beispiel Schule machen wird und auch andere Grundschulen in Sachsen bald an dem Kofferprojekt teilnehmen können.

 

Nähere Informationen zum Projekt: www.stiftung-natur-mensch.de

 

 

Initiative „Wild aus der Region“- „Wild aus Sachsen“

Der Landesjagdverband Sachsen wird auch in diesem Jahr wieder auf der Messe „Jagd & Angeln“ 2010 auf dem Messegelände der agra in Markkleeberg vertreten sein.

 

Im Rahmen der Präsentation des Landesjagdverbandes ist der Start der Initiative zur Vermarktung von Wildbret aus der Region vorgesehen. Damit möchten wir besonders die Kleinvermarkter von Wild direkt aus der jagdlichen Nutzung unterstützen ihren Absatz von Wildfleisch zu verbessern. Mit unserer Aktion greifen wir die vom DJV im Herbst 2009 gestartete Wildvermarktungsinitiative auf. Ein wichtiger Schritt ist, die Adressen bzw. Kontaktmöglichkeiten von Direktvermarktern zusammenzustellen und auf der Homepage des LJVSN zu veröffentlichen. Der Hinweis auf diese Veröffentlichung soll sich in einem Flyer zum Thema Wildvermarktung wiederfinden, dessen Verbreitung bei der Messe „Jagd & Angeln“ 2010 starten soll. Doch dafür, liebe Weidgenossinnen und Weidgenossen, benötigen wir Ihre Unterstützung. Wir bieten Ihnen an, Ihre Kontaktmöglichkeiten der Geschäftsstelle des LJVSN bekannt zu geben.

 

Für eine brauchbare Struktur der Datenbank, bitten wir Sie um folgende Angaben: Name, Tel. Nummer, Postleitzahl (ist für die Lokalisierung wichtig), was wird abgegeben (Wild in der Decke, aus der Decke, Teile von Wild), Zusatz (auch gefrostete Ware, o. ä.), wenn vorhanden, eine E-Mail-Adresse. Ihre Angaben senden Sie uns bitte per Post an die Geschäftsstelle: Cunnersdorfer Str. 25 in 01189 Dresden oder gleich per E-Mail.

 

Geschäftsstelle

 

Spendenaktion „Eichen für Walda“

Mit unvorstellbarer Gewalt hat am Pfingstmontag ein Tornado in Sachsen gewütet. In nur wenigen Minuten wurden ganze Landstriche verwüstet. Speziell die Region Großenhain wurde schwer getroffen. Berichte und Bilder dieser Katastrophe sprechen für sich. Auch der herrliche, alte Baumbestand in der Gemeinde Walda bei Großenhain, ein wichtiges Kulturgut und Naturerbe im Landschaftsschutzgebiet Röderaue - Mittlere Kienheide, wurde fast vollständig zerstört.

 

Der Landesjagdverband Sachsen, ein anerkannter Naturschutzverband, möchte nun mit seiner Spendenaktion mithelfen, die Folgen dieser Katastrophe zu beseitigen, damit das wertvolle Ensemble bald wieder in voller Pracht ergrünen kann. Naturschutz, Biotop- und Landschaftspflege waren und sind grundsätzliche Aufgaben der Jägerschaft und ihres Landesjagdverbandes als gemeinnützigen Verein.

 

Zur Sanierung des Landschaftsparks in Walda und als Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen vor Ort, wollen wir einige, bereits größere Eichen pflanzen.Wir alle können uns mit dieser Pflanz-Aktion für unsere Natur und die Gesellschaft einsetzen.

 

Dafür bitten wir Sie, liebe Jägerinnen, Jäger sowie die Freunde der Jagd und Natur, um eine Spende.

 

Ihre Spenden nehmen wir gern in bar oder als Überweisung entgegen. Spendenkonto: 31 20 19 72 88 • BLZ: 850 50 300 Ostsächsische Sparkasse Dresden, Stichwort: Eichen für Walda

 

Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch von uns eine entsprechende Spendenquittung.

 

Vielen herzlichen Dank und Weidmannsheil!

Knut Falkenberg

Präsident des Landesjagdverbandes Sachsen e. V.

 

 

Zersplitterung des Jagdrechts verhindern

Sehr geehrte Vorsitzende der Jägervereinigungen,

70.000 Unterschriften wurden bisher von DJV Präsident Jochen Borchert an das Bundeslandwirtschaftsministerium übergeben.

Noch bis Ende September läuft diese Unterschriftenaktion und wir sollten weiterhin aktiv bleiben und fleißig für das „Sieben-Punkte-Papier“ des DJV kämpfen. Oftmals falsch verstanden haben nur Jäger unterschrieben, aber jeder Bundesbürger ab dem 18. Lebensjahr darf mit seiner Unterschrift unsere Forderungen unterstützen. Bitte werben sie weiterhin auf allen Veranstaltungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit für ein einheitliches Jagdrecht.

Unter www.jagdnetz.de finden sie weitere Informationen und ein Formular zur „Unterschriftenaktion“.

 

Beate Wolters

Präsidiumsmitglied

 

Neue Broschüre zu Thema Nachsuchen

Die Jagdkynologische Vereinigung des Freistaates Sachsen und der Landesjagdverband Sachsen e. V. haben gemeinsam die Broschüre „Anschuss-Seminar“ der Hegegemeinschaft Knüll neu aufgelegt. Realisiert werden konnte diese Neuauflage Dank der Zusage des Verfassers Herrn Gerhard Becker sowie durch die Unterstützung des SMUL aus Mitteln der Jagdabgabe. Die Broschüre informiert umfassend über Probleme und wesentliche Zusammenhänge in Bezug auf die Nachsuche krank geschossenen Wildes. Da viele Fehler nach dem Schuss bereits vom Schützen vermieden werden können, ist dieses Heft nicht nur für Hundeführer zu empfehlen. Bezogen werden kann die Broschüre für Mitglieder des LJVSN kostenfrei über die Geschäftsstelle (bitte Sammelbestellungen über die Hegegemeinschaften bzw. Jägerschaften), für Nichtmitglieder wird eine Versandgebühr von 2,00 Euro erhoben.

 

Geschäftsstelle

 

Neu: Toyota-/Lexus-Rahmenvertrag für DJV-Mitglieder

Ab sofort gibt es Rabatte auf alle Toyota- und Lexus-Fahrzeuge. Die DJV-Service und Marketing GmbH hat mit Toyota Deutschland einen Rahmenvertrag abgeschlossen. So erhalten alle DJV-Mitglieder Rabatte auf sämtliche Toyota-Fahrzeuge; zudem schließt der Vertrag auch die hochwertigen Modelle der Marke Lexus mit ein. Je nach Modell gibt es zwischen 8% und 15% Nachlass.

Alle PKW-Rabatte im Detail sind im internen Bereich gelistet. Die Zugangsdaten erhalten Sie über die Geschäftsstelle des LJVSN.

 

Geschäftsstelle

 

Bundesjägertag: Neue Satzung einstimmig verabschiedet

– Erste Ergebnisse des Schwarzwild-Modellprojekts in Templin vorgestellt –

 

Mehr als 400 Jäger aus allen Regionen Deutschlands tagten am 3. und 4. Juni im brandenburgischen Templin. Auf dem Bundesjägertag 2010 ging es neben der Entwicklung der Wildschweinbestände in der Kulturlandschaft vor allem um die Umsetzung der im letzten Jahr beschlossenen Reformen innerhalb des DJV. Im Jahre eins nach der Sonderdelegiertenversammlung von Bonn 2009 standen die dort getroffenen Entscheidungen im Mittelpunkt.

 

DJV-Präsident Jochen Borchert berichtete über die erfolgreiche Umsetzung von allen damals getroffenen Beschlüssen. So sind sämtliche Vorbereitungen für den Umzug im Sommer 2011 nach Berlin wie geplant abgeschlossen, ein Büro in Brüssel ist eingerichtet, erste Fachausschüsse wurden installiert und die Aufgaben im Präsidium neu verteilt.

 

Nach vielfältigen Beratungen und Vorbereitungen durch eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Dr. Deuschle, verabschiedete die Delegiertenversammlung einstimmig die vom Präsidium vorgeschlagene neue Satzung. Ebenfalls einstimmig erfolgte die Entlastung des Präsidiums. Der von DJV-Schatzmeister Dietrich Möller vorgestellte Sparhaushalt für 2010/2011 fand die Zustimmung aller Landesverbände mit Ausnahme des Landesjagdverbandes Schleswig-Holsteins und weniger Einzelstimmen.

 

Weiterer Schwerpunkt des Bundesjägertages war das Thema Wildschwein. Auf einem Agrarbetrieb nahe Röddelin stellten DJV und Bauernverband am 3. Juni das gemeinsame Modellprojekt „Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft“ vor, das vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert wird. Insgesamt sechs Betriebe in Deutschland nehmen daran teil. Das Ziel: Wildschweine durch Schneisen in Maisfeldern effektiver zu bejagen und gleichzeitig die Artenvielfalt zu fördern. Unter dem Titel „Schwarzwild – nur eine Herausforderung für Jäger?“ diskutierten am folgenden Tag Experten über die Folgen des Strukturwandels in der Landwirtschaft. Unbestritten ist, dass Allesfresser wie das Wildschwein vom großflächigen Energiepflanzen-Anbau enorm profitieren. Spezialisten wie Feldlerche oder Rebhuhn haben immer öfter das Nachsehen.

 

Die Delegierten untermauerten am Freitag die Forderung nach einem einheitlichen Jagdrecht mit einer Resolution. Gemeinsam mit dem Bauernverband (DBV) sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) verabschiedeten die Jäger zudem eine Stellungnahme zum Erhalt des Reviersystems. Hintergrund ist die Klage eines Jagdgegners vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Mit seinem Ansinnen, die Jagd auf seinen Flächen aus Gewissensgründen nicht zu dulden, war er in allen Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht gescheitert. Die flächendeckende Bejagung ist unter anderem wichtig, um Seuchenzüge – etwa durch die Schweinepest – zu verhindern oder Verbissschäden zu minimieren.

 

DJV

 

Über 70.000 Stimmen gegen die Zersplitterung des Jagdrechts

– DJV-Präsident Borchert übergibt Unterschriften an Staatssekretär Dr. Kloos –

 

Zum Auftakt des Bundesjägertages in Templin übergab DJV-Präsident Jochen Borchert rund 70.000 Unterschriften für ein einheitliches Jagdrecht an den Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Dr. Robert Kloos. Jäger, Nichtjäger und prominente Politiker haben mit ihrer Unterschrift in den letzten vier Monaten das Sieben-Punkte-Papier des DJV gegen eine Zersplitterung des Jagdrechts unterstützt. „Statt Kleinstaaterei brauchen wir verlässliche Grundzüge des Jagdrechts in ganz Deutschland. Sonst funktioniert die nachhaltige Bewirtschaftung von Wild nicht”, sagte DJV-Präsident Borchert bei der Übergabe. Warum etwa ein Hirsch in einem Bundesland frei wandern dürfe und in einem anderen sofort erlegt werde, sobald er den Kopf aus dem staatlich verordneten Ghetto strecke, sei weder Jägern noch der Bevölkerung zu vermitteln. Am Freitag untermauert die über 400 Delegierten die Forderung nach einem einheitlichen Jagdrecht mit der einstimmig verabschiedeten Resolution „Gegen die Zersplitterung des Jagdrechtes“ noch einmal. Die Unterschriftenaktion wird noch bis Ende September fortgeführt. Anschließend sollen die Unterschriften den Landwirtschaftsministern der Länder auf der Agrarministerkonferenz Anfang Oktober in Lübeck übergeben werden.

 

Weitere Informationen zur Unterschriftenaktion gibt es im Internet unter: http://www.jagdnetz.de

 

DJV

 

20 Jahre Landesjagdverband Sachsen e.V.

Nach 20 Jahren des Bestehens unseres Verbandes gab es Grund genug am 26. Mai 2010 eine Festveranstaltung im Gasthof Hermsdorf ganz in der Nähe des einstigen Gründungsortes durchzuführen. Unser neu gewählter Präsident Herr Knut Falkenberg begrüßte zu Beginn der Festveranstaltung Weidgenossen aus allen 36 Jägervereinigungen des LJV SN e.V., Herrn Staatsminister Frank Kupfer (SMUL) sowie zahlreiche Vertreter befreundeter Verbände und der Politik.

Gemeinsam mit dem Präsidenten, Herrn Knut Falkenberg, stießen alle Gäste auf das 20-jährige Bestehen des LJV Sachsen e. V. an – natürlich untersetzt mit einem kräftigen Horrido Gesang aller Anwesenden, welcher durch Wdg. Manfred Friedrich von den Berufsjägern angestimmt wurde. Herr Staatsminister Kupfer überbrachte Glückwünsche und Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Die Festlaudatio wurde von unserem Ehrenpräsident Herr Prof. Dr. Karl Mißbach gehalten. Herr Dr. Gert Dittrich gab einen Rückblick über 20 Jahre Verbandshistorie. Die Veranstaltung wurde kulturell umrahmt durch die Parforcehornbläsergruppe Moritzburg, den Männergesangverein Lausa/Weixdorf und dem Pianisten Herrn Dr. Oliver Niemzig. Die Parforcehorngruppe Moritzburg konnte dabei zum ersten Mal die aus Mitteln der Jagdabgabe geförderten Hörner öffentlich zum Einsatz bringen.

 

Herrn Dr. Günter Giese wurde zum Dank und Anerkennung für seine 8-jährige Tätigkeit als Präsident des Landesjagdverbandes eine Holzschnitzerei überreicht. Herr Rudi Trompler erhielt für seine langjährige Tätigkeit als Schatzmeister und Präsidiumsmitglied das Große Ehrenabzeichen des LJV Sachsen e.V. Weitere Präsente wurden an unser Ehrenmitglied Herrn Siegfried Bruchholz und den Vorsitzenden der Klingentaler Jägerschaft Herrn Michael Schubert überreicht. Er leitet den Obervogtländischen Jagdverband Klingenthal bereits seit 20 Jahren und ist somit der am längsten amtierende Vorsitzende einer sächsischen Jägervereinigung.

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Festveranstaltung wurde die Gelegenheit von den rund 130 Gästen im Saal genutzt, in aufgelockerter Atmosphäre und bei einem guten Essen Geschichten und Anekdoten aus 20 Jahren Verbandsgeschichte auszutauschen.

 

Beate Wolters

Präsidiumsmitglied Öffentlichkeitsarbeit

 

Schreiben des Präsidenten des LJVSN an die Jägervereinigungen

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger des LJVSN,

 

nach dem sich die Wogen seit unserem 20. Landesjägertag geglättet haben, finde ich nun die Zeit, Ihnen einige Zeilen zu widmen. Zuerst möchte ich mich bei allen Delegierten des Landesjägertages nochmals recht herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Den gleichen Dank darf ich Ihnen von den anderen gewählten Mitgliedern unseres Präsidiums übermitteln. Wir werden alles daran setzen, um den vom Landesjägertag übertragenen Auftrag zu erfüllen und Sie nicht zu enttäuschen. Den Delegierten, welche sich bei der Wahl des Präsidenten für Dr. Thomas Rincke entschieden hatten, möchte ich versichern, dass ihre Entscheidung als ein ganz normaler verbandsdemokratischer Vorgang betrachtet und vor allem geachtet wird. Ich bin mir sicher, dass wir Präsidiumsmitglieder alle gemeinsam eine erfolgreiche und fruchtbringende Arbeit für unseren Verband, die Jagd, das Wild, den Naturschutz und damit auch für jeden Jäger leisten können.

 

Vielleicht gelingt es uns alle Mitglieder davon zu überzeugen, dass der Landesjägertag 2010 für die Zusammensetzung des Präsidiums die richtige Entscheidung getroffen hat. Erster Ausdruck dieser Bemühungen war mein Vorschlag, Herrn Dr. Thomas Rincke zum Schatzmeister und gleichzeitig zu einem der drei Vizepräsidenten zu wählen. Diesem Vorschlag ist unser Präsidium gefolgt. Die zwei weiteren Vizepräsidenten sind Dr. Heinz Baacke und Dr. Gert Dittrich. Ebenso denken wir, mit der Verteilung der Aufgabenbereiche für die anderen Präsidiumsmitglieder eine gute Lösung gefunden zu haben. Jedenfalls freue ich mich auf unsere gemeinsame Tätigkeit bei der auch künftig nicht immer alles leicht sein wird. Aber wenn wir alle, und damit meine ich alle Jäger und Jägerinnen in unserem Verband, fest zusammenhalten und gemeinsam exakt, zielstrebig, übersichtlich, nachvollziehbar sowie gut überlegt arbeiten, werden wir es schaffen unsere Interessen noch besser in jedem Bereich der Gesellschaft zu vertreten und auch durchzusetzen.

 

Es ist wichtig, die Jagd weiter als nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen, als Naturschutzarbeit, gesellschaftliche Aufgabe, als Wirtschaftsfaktor sowie als traditionsreiches Kulturgut ins Zentrum der Öffentlichkeitsarbeit rücken und diesen Stand zu halten. Dazu brauchen wir einen mitgliederstarken, effektiv organisierten und mit einem hohen Maß an Transparenz sowie durch persönliche Vorbildwirkung geführten Landesjagdverband.

 

Was wir nicht brauchen, sind solche Anfeindungen, wie wir und unsere Gäste sie auf dem letzten Landesjägertag leider erlebt haben. Als nun amtierender Präsident distanziere ich mich von den Ursachen, Folgen und dem Verlauf solcher zweiseitigen persönlichen Auseinandersetzungen. Diese sind vorher zu klären und haben auf einem Landesjägertag nichts zu suchen. Ich möchte so unwürdige Ereignisse nicht mehr erleben müssen und werde alles dafür unternehmen, dass es nicht noch einmal so weit kommt. Natürlich ist an einem solchen Tag auch Raum für sachliche, offene und auch ernste Worte – wann haben wir schon sonst so viele Jäger aus der Basis an einem Tisch! Jedoch werden wir damit ehrlich und lösungsorientiert umgehen und auch die persönliche Meinung hinter die Standpunkte der Mehrheiten zurückstellen müssen. Das neu gewählte Präsidium will diesbezüglich beispielgebend sein.

 

Ich lade Sie ein, ja ich fordere Sie sogar auf, sich aktiv mit Ihren Ideen, Ihren Erfahrungen, Ihrem Rat, Ihrem Wissen und Können, auch mit Ihrer Kritik -- aber vor allem mit Ihrem Handeln sowie mit Ihrer tatkräftigen Unterstützung in unsere doch interessante und vielschichtige Verbandsarbeit auf allen Ebenen einzubringen. Ein Verband oder Verein lebt nicht nur von den Beitragsgeldern. Er lebt in erster Linie vom „Mitmachen“ jedes Einzelnen, vom Gefühl der Dazugehörigkeit und davon, dass er Heimstätte für Gleichgesinnte ist. Er soll immer für seine Mitglieder da sein und lebt auch nur durch die Mitglieder. Ein Landesjagdverband lebt für die Jagd! Und WIR alle sind die Jagd!! Also lebt unser Landesjagdverband vom und durch das „WIR“ !!!

 

Mit dem Präsidium werden wir in Kürze ein Arbeitsprogramm erstellen, in dem sich die gesamte Jägerschaft wiederfinden soll. Bitte übersenden Sie uns dazu auch Ihre Vorschläge! Über weitere Aktivitäten und Maßnahmen werden Sie zeitnah informiert. Bei der Umsetzung wünsche ich uns allen viel Erfolg. Dazu dürfen wir uns, um es mit der Jagd zu vergleichen, nicht nur auf den Ansitz begeben um abzuwarten bis das Wild sprich der Erfolg zu uns kommt. Nein, wir müssen auf die Pirsch gehen, uns bewegen. Ja, wir können auch die Parforcejagd anwenden. In diesem Fall wäre Parforce nicht mit Gewalt sondern mit großer Initiative zu übersetzen. Jedoch sollten wir bei aller Verbandsarbeit eines nicht vergessen: nämlich – auf die Jagd zu gehen und zwar weidgerecht. Und dabei wünsche ich Ihnen weiterhin viel Freude, Gesundheit, guten Anblick und natürlich ein kräftiges „WEIDMANNSHEIL“ Wir sind die Erben eines soliden traditionsreichen Jagdwesens. Erweisen wir uns dieses Erbes jetzt und zukünftig als würdig. Opfern wir nicht dieses wertvolle Gut.

 

An uns ist es nun, alles für seinen Erhalt zu unternehmen, um selbst die Jagd in Würde auszuüben und um sie später ohne schlechtes Gewissen an unsere Nachfolger weitergeben zu können. Es gibt also viel zu (weid)-werken. Jagen wir´s an. Parforce!

 

Mit freundlichen Grüßen und Horrido

 

Knut Falkenberg

Präsident

 

Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des LJV Sachsen

Das Referat Naturschutz der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Sachsen ist seit 1. Mai 2010 um eine Mitarbeiterin personell verstärkt worden. Die 29-jährige Diplom-Forstwirtin und Assessorin des Forstdienstes Franziska Schmidt ist seit 2003 Jagdscheininhaberin. Frau Schmidt war bisher unter anderem für den Staatsbetrieb Sachsenforst in den Gebieten Biotopkartierung, Artenschutz und Jagdbehörde tätig und hat Referenzen in den Bereichen der "grünen" Öffentlichkeitsarbeit und Umweltpolitik.

 

Wir wünschen Frau Schmidt viel Erfolg in ihrer neuen Tätigkeit.

 

Geschäftsstelle

 

Wolf unter Schutz des Jagdgesetzes in Aussicht gestellt

Der 20. Landesjägertag des Landesjagdverbandes Sachsen e. V. am 24. April 2010 in Freital begann mit einer Überraschung durch Herrn Staatsminister Kupfer. Er verkündete sich dafür einzusetzen den Wolf unter den Schutz des Jagdgesetzes zu stellen. Diese Aussage wurde von den Delegierten des Landesjägertages mit viel Applaus aufgenommen. Von der sächsischen Jägerschaft erwartet Minister Kupfer ein aktives Wolfsmonitoring und dass sie sich aktiv für den Schutz der Wölfe einbringt.

 

Wir Jäger des Landesjagdverbandes Sachsen freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen.

 

Im weiteren Verlauf des Landesjägertages standen die Neuwahlen für den Präsidenten und das Präsidium des Landesjagdverbandes Sachsen an. Als neuer Präsident des Landesjagdverbandes Sachsen wurde Herr Knut Falkenberg gewählt. Herr Falkenberg war bisher Mitglied des Präsidiums des LJVSN.

 

Die Mitglieder des LJV Sachsen wünschen Herrn Falkenberg viel Erfolg in dieser verantwortungsvollen Tätigkeit.

 

Geschäftsstelle

 

Berufung des neuen Jagdbeirates

Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Herr Kupfer, berief am 15. März 2010 den neuen Jagdbeirat der obersten Jagdbehörde für die nächsten fünf Jahre. Veranstaltungsort waren die Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden. Bei der ersten Beratung standen aktuelle Themen, wie die Schwarzwildproblematik auf der Tagesordnung. Konstruktiv wurde im Beisein von Staatsminister Kupfer über Maßnahmen zur Vermeidung von landwirtschaftlichen Schäden diskutiert. Der Jagdbeirat berät die Jagdbehörde bei grundsätzlichen Angelegenheiten sowie in wichtigen Einzelfragen. Mitglieder sind Vertreter der Jäger sowie von anderen Verbänden und Institutionen, die von jagdlichen Belangen betroffen sind (z.B. Tierschutz, Naturschutz, Veterinärwesen, Land- und Forstwirtschaft).

 

SMUL

 

Sachsens Jäger bereit, Verantwortung im Umgang mit den Wölfen zu übernehmen

Am 13.03.2010 führte der Landesjagdverband Sachsen e.V. im Kulturhaus Rietschen/OL eine Fachtagung zum Themenkreis Wolf durch. Im mit rund 200 Teilnehmern gut gefüllten Saal waren hochrangige Gäste der europäischen wie der sächsischen Politik vertreten. Den Deutschen Jagdschutzverband e.V. vertrat DJV-Vizepräsident Herr Dr. Bethe, gleichzeitig Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg. Weiterhin konnten die Verbandsspitzen der Landesjagdverbände Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, des Sächsischen Landesbauernverbandes e.V. sowie anderer befreundeter Verbände begrüßt werden. Die große Mehrheit bildeten aber die Jäger aus ganz Sachsen. Die interessanten Vorträge zur Biologie und Verhalten des Wolfes, dem aktuellen Stand des sächsischen Wolfsvorkommens einschließlich des Managementplanes bis hin zur Veranschaulichung des gegenwärtigen Monitorings wurden jeweils durch eine rege Diskussion ergänzt und vertieft. Der LJVSN bekräftigte seine Forderung, den Wolf unter den Schutz des Jagdrechtes zu stellen. Eine allgemeine Akzeptanz des Wolfes und ein konfliktarmes Miteinander können nur gelingen, wenn die Sorgen aller Beteiligten - Jäger, Landwirte und ortsansässige Bevölkerung – ernst genommen werden.

 

LJVSN

 

Erfolgreiche Bilanz auf der Messe "Jagen - Fischen - Reiten"

Auf der Messe „Jagen-Fischen-Reiten/Forst&Holz“ präsentierte sich der LJV Sachsen e.V. inzwischen zum 11. Mal. Und auch dieses Jahr können wir mit Recht behaupten: Aus Sicht des LJVSN war die Messe sehr erfolgreich. Besonders am Wochenende herrschte an unserem Stand ein bis dahin nicht gekannter Besucherandrang.

 

Wie in den Jahren zuvor konnten wir Dank der Hilfe und Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer einen attraktiven Stand gestalten. Besonders gedankt sei an dieser Stelle unseren Falknern, Bläsern, Hundeführern sowie der „Frettchenbande“, die durch ihre Beteiligung an unserem Stand wie auch am Gesamtveranstaltungsprogramm der Messe ausgesprochene Besuchermagneten darstellten.

 

Der LJVSN präsentierte sich zum ersten Mal in Dresden mit seinem neuen Messeauftritt. Neu gestaltete Tafeln mit modernem Design spiegelten die Breite unserer Verbandstätigkeit wieder. Die Jagdschule des JV Weißeritzkreis gab stellvertretend für die Ausbildungseinrichtungen Sachsens Auskunft zu den Fragen der Jägerausbildung. Anhand einer Überblickskarte konnte jeder interessierte Besucher die Kontaktdaten seiner regionalen Jagdschule erfahren. Die Wildbretkampagne des DJV aufgreifend als Initiative zur besseren Vermarktung unseres Wildbrets war die Wildvermarktung Kodersdorf als Unteraussteller an unserem Stand vertreten. Schon zum gewohnten Bild an unserem Stand gehört der Jagdmaler Detlef Ritter, der auch diesmal seine wunderschönen Arbeiten präsentierte. In gewohnt souveräner Art und Weise moderierte Roland Frohberg die Hundevorführungen am Samstag und Sonntag. An dieser Stelle sei noch einmal allen Hundeführen gedankt, die ihre vierbeinigen Jagdhelfer dem Messepublikum näher brachten. Die Falkner stellten ihre Vögel mehrmals auf der Bühne vor und hatten auch Gelegenheit diese im Flug zu präsentieren. Was wäre diese Messe ohne unsere Bläsergruppen? Auch in diesem Jahr umrahmten sie die Veranstaltung mit jagdlichen Klängen und sorgten bei ihren Bühnenauftritten für großen Besucherandrang. Insgesamt hat der Messeauftritt des LJVSN wesentlich zum Gelingen der Gesamtveranstaltung beigetragen.

 

Nach Auskunft der TMS Messegesellschaft entsprachen die Besucherzahlen in etwa denen der Vorjahre, auch wenn wir für den LJVSN eine wesentlich positivere Bilanz ziehen können. Daher ist eine Beteiligung unseres Verbandes auch im nächsten Jahr wieder fest eingeplant, ist sie doch ein wesentlicher Bestandteil unserer Öffentlichkeitsarbeit. Wie immer war auch dieses Jahr eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst sowie dem Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, welches uns aus Mitteln der Jagdabgabe unterstützte, gegeben. Noch einmal vielen Dank allen Beteiligten und Helfern, dem SBS sowie der TMS Messegesellschaft.

 

Geschäftsstelle

 

 

Echtes Meißner

In der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Sachsen kann weiterhin der beliebte Meißner Porzellanteller mit dem neuen Motiv „Schwarzwild“ erworben werden. Der Einzelpreis beträgt 45,00 €.

 

Geschäftsstelle

 

Viertes Gesetz zur Änderung des Sprengstoffgesetzes

Das vierte Gesetz zur Änderung des Sprengstoffgesetzes ändert zum 1. Oktober 2009 das Waffengesetz (insbesondere Strafbarkeit falscher Lagerung und verdachtsunabhängige Kontrollen).

 

Eine frei verfügbare Zusammenstellung ist unter dem Internetauftritt www.buzer.de zu finden.

„Freitaler Erklärung“

Gemeinsames Dokument des Landesjagdverbandes Sachsen, des Sächs. Landesbauernverbandes und der Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer

 

Auf dem diesjährigen Landesjägertag am 9. Mai 2009 wurde durch Vertreter der o. g. Verbände eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die eine noch intensivere Bejagung des Schwarzwildes zum Inhalt hat. Die Erhöhung der Strecke auf mehr als 29.000 Wildschweine machen eine konsequentere Bejagung notwendig. Staatsminister Kupfer begrüßte diese Vereinbarung – jetzt sind wir gefordert sie zu realisieren.

 

„Freitaler Erklärung“ im Wortlaut

 

Dr. Günter Giese

Präsident

 

„Wer war es?“ – Spuren und Risse von großen Beutegreifern erkennen und dokumentieren

Die Wildland-Stiftung Bayern hat, u. a. gefördert durch den Landesjagdverband Sachsen, eine Broschüre zum Erkennen und Zuordnen von Spuren und Rissen unserer großen Beutegreifer herausgegeben. Darin sind z. B. die Rissbilder von Luchs, Fuchs, Hund, Wolf und Bär anschaulich dokumentiert.

 

Die Broschüre ist ab sofort für Jagdscheininhaber des Freistaates Sachsen in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes zu beziehen.

 

Geschäftsstelle

 

Neue Broschüre „Aus dem Revier in die Küche – Wildbretgewinnung von Haar- und Federwild“

Vom DJV wurde die Broschüre „Aus dem Revier in die Küche – Wildbretgewinnung von Haar- und Federwild“ neu herausgegeben. Mit dieser Broschüre werden die Aufgaben und Verpflichtungen des Jägers bei der direkten Abgabe kleiner Mengen erlegten Wildes oder des Fleisches von erlegtem Wild auf der Grundlage des neuen Lebensmittelhygienerechtes beschrieben. Sächsische Jagdscheininhaber erhalten die Broschüre kostenlos über die Vorsitzenden unserer Kreisjagdverbände, den Staatsbetrieb Sachsenforst sowie die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Sachsen.

 

 

Trichinenprobenentnahme - Erlass des SMUL erweitert


Entsprechend einer Mitteilung des Sächs. Staatsministeriums für Soziales wurde der Kreis der Jäger als Jagdausübungsberechtigte, die laut Erlass des SMUL vom 3. Mai 2005 zur Probenentnahme bei Wildschweinen für die Untersuchung auf Trichinen beauftragt werden können, erweitert. Nunmehr können auch Inhaber entgeltlicher und unentgeltlicher Jagderlaubnisscheine (Begehungsscheine) für den Jagdbezirk, in dem ihnen die Jagd für mindestens ein Jahr erlaubt ist, dem Jagdausübungsberechtigten gemäß Sächs. Landesjagdgesetz gleichgestellt werden. Voraussetzung ist jedoch die notwendige Schulung der Jagderlaubnisscheininhaber zum Sachkundeerwerb durch die zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter. Zum Erwerb des Sachkundenachweises müssen sich die Jagderlaubnisscheininhaber mit den zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern in Verbindung setzen.